Die Rettung naht!

23/02/2012

Oh man damned Kackbratzenfack! Schon wieder Post von diesem ollen Schneider. Weiß nicht, ob ihr den kennt, dieser Typ tourt so durch die Ländereien, macht einen auf Witzbold und tut so, als könne er Jazz. Erzählt den Leuten aber Hauptsache jede Menge Quark, um sie darob zum Lachen zu bringen. Meist vergebens.

Der ärgert mich jetzt schon längers, mit Post, Mails, Fankarten, Briefe, meistens inclu Freitickets. Ich nehme schwer an, er braucht mal wieder gute Presse und insgesamt mehr Publikum. Aber den Gefallen tue ich ihm nicht, steh nunmal nicht auf Humor. Jetzt läuft er wohl sogar hier in der Zappa-Stadt Cassaruh ein und schiggt mir 2 Karten, mit personalisierter Botschaft…

post vom schneider

Shit, wat mach ich’n jetz? Karten verfallen lassen is ja auch doof. Und morgen ist auch noch Poetristen-Wettkampf im Kohi!

Ferkel klopfen

22/02/2012

Ich schwörs, nicht mal im Traume habe ich dieses blöde Tierverspeise-Buch auch nur angerührt! Höchstens umgekehrt. Es liegt nämlich neben meinem Bett auf dem Lesestoff-Stapel und ich glaube, irgendwas tut sich, irgendwie, träume neuerdings echt krass komische Sachen. Zum Beispiel wie ich mit überbunt fröhlich gackernden Hühnern durch die Lüfte fliege, mit süßen Schweinchen auf satten Wiesen um die Wette trolle und auf ganz gutmut glücklich wirkenden Rindern durch sanfte Täler galoppiere. Kein Scheiß!

Außerdem kommen mir tagsüber dann ganz komische Textzeilen in die Gehirngänge, die durchaus diesem Buch entstammen könnten. Ich zitiere mal, so aus dem Gedächtnis heraus…

“Wir schwingen die Ferkel einfach raus, klopfen sie auf den Boden und schmeißen sie an die Seite. Wenn man dann so zehn, zwölf, 14 geklopft hat, bringt man sie in den Raum mit der Laderutsche und stapelt die dort, bis der Kadaverlaster sie abholen kommt. Wenn man dann wieder in den Laderaum kommt, und manche sind noch am Leben, muss man sie nochmal klopfen. Manchmal bin ich reingekommen, und da liefen welche rum, denen ein Augapfel raushing, oder sie bluteten wie verrückt, oder der Kiefer war gebrochen.”

Bäh, was’n das für’n Horror-Scheiß? Wohl irgend ‘ne extreme Brutalo-Fiction, puh. Oder es ist ein Fragment aus irgendeinem Albtraum von irgendeiner anderen Traum-Ausgabestelle und hat überhaupt nix mit diesem Buch, schon gar nicht mit der echten, wahren Realität zu tun. In dieser passiert mir neuerdings sowas hier: Kaum habe ich den Teller mit den FleischFetzen an Veggie-Beilage auf’m Spachtel-Tisch und dreh mich nur mal eben weg, um noch die Wein-Karaffen herbeizuschaffen, sieht mein Gedeck plötzlich so aus…

armer sigmundo!

Frechheit! Soll ich etwa von Möhren und Petersilie satt werden? Blöde Veggie-Geister!

Sie haben auch mein digitales System getrojanert, 100 pro. In meinem Lesezeichen-Ordner erscheint neuerdings eine homepage namens ‘Karlsruhe-Vegan’, was auch immer das heißen mag. Jedenfalls nicht, daß die nur Billig-Schokolade verticken. Das ist nur ein simpler Köder-Trick zum Speisen vergraulen, wenn ihr mich fragt.

Vielleicht waren sie es ja, die den ‘Tiere essen’ – Artikel mit einem komischen Video-Clip von einem der sich Rether nennt, gekapert haben. Hier in diesem Artikel das gleiche, nur bissl anders, seht selbst…

Seperatorendreck? Ich denke ja nicht dran! Dieses blöde Tieressens-Buch auch nur anzurühren…

Die mit Gewürznelkpfeilen malträtierte Südfrucht (beim Verhör)

20/02/2012

Ich bin wieder frei! Aber das Verhör war schrecklich! Es waren ein Mann und eine Frau, beide eher(n) karnevalesk aufgemacht und in manchen Momenten fast mit Anflügen eines Grinsens in ihren noch jungen Gesichtern. Sie hatten mich unter einem fadenscheinigen Vorwand angeblich hilfesuchend in ihren weißen (oder schwarzen, weiß nich mehr) Transporter mitten der westlichen Stadt gelockt, mit dem sie mich dann in ein altes Haus nahe oder kurz hinter der frankzosischen Grenze verschleppten. Und das am hellichten Tage! Also nix mit Spotlight mitten ins Gesicht, das fing ja schon mal komisch an. Es schien sogar ein wenig von der Sonne, die Luft war mild, außer im Innern, wo eine eisige Stimmung vorherrschte, sobald wir sie betraten, und sich blitzartig auf alles übertrug…

*brrrrrr*

Dann gings gleich zur Sache und sie fragten mich zu den Urheberrechtens-Verstoßmutungen aus, ob ich etwas mit dem Verschwinden des Zappa-Bartes zu schaffen gehabt hätte und wer mir die ganzen Fotos, wo er drauf ist, zugeschanzt. Ich stellte mich einfach ganz dumm, tat so, als verstehe ich sie nicht einmal und verwies auf ein Lied vom Zappa selbst, wo der mit seinem verehrten Watson, dem berühmten Johannes Gitarre, singt, er sei selbst im Frankenreich oder wenigstens schonmal gewesen (was ich klugerweise kurz vor Abfahrt in einem meiner analogen(!) Lexiki noch eben rescherschiert hatte). Das fanden die aber gar nicht so gut, und zeigten mir ihrerseits einer deren wahrscheinlich eigens präparierte Südfrucht mit dem Hinweis , sie würden mich derart piesacken, wenn ich nicht spure, lüge, oder trolle…

gepiesackte südfrucht

Die Frucht war offensichtlich aufs mutwilligste mit Gewürznelk-Pfeilen bös malträtiert worden, schien aber trotz allem noch einen Rest von Leben innezuhaben, sie roch. Meine Drangsalierenden von der vermutlich geheimen Ideenschutz-Polizei faselten dann noch etwas von dem grassierenden Identity-Klau, wie man wen damit bescheißen könne, und plapperten ein paar vage Ideen aus, wie sie mit einigen völlig hirnrissigen Objekten und Aktionen sehr viel Moneten zu scheffeln gedenkten, um all das zu ignorieren und ab absurdum zu führen, auch musikalischer Art.

Naja, inzwischen war mir klar, daß es sich da wohl eher um ein recht gerissenes Gauner-Paar handelte, die nur hinter dem Lösegeld von dem Zappa-Bart hinterher waren, denn ein paar Wächter der berüchtigten Content-Mafia. Ließ sie also labern, hörte meinerseits einfach weitestgehend stumm brav zu und nickte immer wieder monotonhaft, so daß sie mich dann bald auf Wunsch zurück in die Stadt brachten. Kurz vor dem Ausgang sah ich noch eines dieser merkwürdig mir nachstellenden Geistwesen an eines der Wände…

orangen-geist

Ich tippte auf den Geist aus der malträtierten Orange, die jenen wohl doch schon aufgegeben hatte. Geist. Wessen Eigentum weiß keines.

Zuhause angekommen beschloß ich, mit dem Löschen der Zappa-Bart-Bilder nochmal abzuwarten. Weiß jemand von euch, wie diese neuen 3D-Drucker funktionieren?

Wo ist der Zappa-Bart, arf?

18/02/2012

Bin noch nicht im Knast, aber Internet hab ich noch. Laut VPPF (Voll-Profi-Presse-Front) suchen sie jetzt offiziell nach dem Zappa-Bart, seine Witwe Gail hat ein hohes Lösegeld augesetzt, um ihn wiederzufinden. Er hatte sich ja offensichtlich zunächst auf ein Foto geschlichen, das mir einer (Boddhisatva) vor einigen Tagen geschenkt hatte, vermutlich allein deshalb die Drohung mit der Verhaftung. Jetzt entdecke ich den Bart aber in diesem Inka-Kalender wieder, in einer Extra-Ausgabe mit geringer Auflage – wie das bei der mit der neuen Na Und? (damit sie die Spur nicht gleich finden)…

na gut, kostet ja nix...

Eines meiner Recherche-Teams hat herausgefunden, daß es sich bei ‘arf‘ wohl um ein vom Zappa ganz beliebt und gern benutztes Geräuschwort handelt, das ein Hundegebäll imitieren soll. In der großen Wiki Jawaka heißt es weiter dazu…

“Okay, here we go! Arf arf! Arf!”

Welcher blöde Hund sich diesen ganzen Mist ursprünglich ausgedacht hat und somit alle Ansprüche auf die letztendliche Urheberechenschaft besitzt, weiß allein der Geier. Daneben scheint es zu allem auch noch eine deutsche Gesellschaft mit dieser Gebell-Wortschöpfung zu geben. Diese planen eine wenig heimliche Unterwanderung der restlichen, globalen Gesellschaft mit Zappa-Werken an, um damit einen großen Reibach zu machen, erzählt mir doch nix. Auf deren Homepage heißt es unmißverständlich…

Liebe arf´s, bitte denkt an die Mitglieds- beiträge für 2012. 

Der Verdacht liegt nahe, daß die auch mit dem hiesigen Zappa-Chor unter einer Decke stecken.

Der Bart in dem Heftle oben ist wahrscheinlich auch nur eine Kopie und somit bleibt völlig unklar, wo sich der echte Zappa-Bart nun wirklich versteckt oder versteckt gehalten wird. Mich dünkt ja, daß wir uns auf der arf 2012 in der bald zumindest für Zappa-Jünger heiligen Stadt (Cassaruh natürlich) diesbezüglich noch auf so manche Überraschung freuen dürfen.

Arf arf!

Gehen Sie direkt ins Gefängnis!

16/02/2012

Bin mal weg für ne Weile, Knast. Ich rechne jeden Moment mit der Abholung. Angeblich hätte ich *hüstl* gegen Urheberrechte verstoßen und zwar massiv, dieser ominöse Ideenklau, geistig, ihr wißt schon. Und Persönlichkeitsrechte, missachtet, angeblich. Obwohl nicht ich das Bild bearbeitet habe, menno, sondern der Geist vom Zappa, maximal.

Oder der (angebliche) Bodddhisatttwa steckt dada hinter und er ist gar kein Bodddhisatttwa, sondern eines, das sich jetzt mit dieser Abmahnungs-Geschichte eine goldene Nase verdienen will, komplett menschlich, Sau. Jetzt denkt mir’s auch wieder, er erwähnte nämlich, er mache ‘was Soziales’, jaja, schon klar. Oder aber, es ist einer von der Sorte, Bodddhisssatvas, die einem ganz besonders ausgeklügelte Strategien vor die Wege legen, damit man sich ja nicht blöd in irgendwelch falschen Zielen verzettelt, und die Sache diene meinem Besten nur natürlich. Auch die Rechtsabteilung, also meine jetzt, ist auf dem Standpunkt, bei dem Scheiß, den ich hier so mitunter verzapfe, täte mir eine kleine Auszeit gar nicht schlecht. Na super. Meine Marketing-Crew zwitschert mir derweil geschlossen, eine gewisse Knast-Zeit mache sich einfach hervorragend in der Vita. Na prima.

Eine befreundete Artistin, mit der ich gestern nebst Schauspieler und Komponerd noch ein kleines, stimmiges Pfannekuchen- meeting im Panane und einen anschließend kleinen Konspirativ-Besuch in der direkt angrenzenden Subkultur-Schmiede (‘und off’) hatte, gab mir eine signierte Hand-Creme mit und eine eigens angefertigte Zeichnung, die solle ich mir unters be-schissene Schtrohkissen auf dem kahlen Schlafbrett neben dem kloakigen Kackloch legen, und immer anschauen, wenn ich in eine seelische Krise geraten sollte…

freier fogl

Weiß jetz nicht, ob die Internet haben, da in der haftanstalt. Falls ihr die nächsten Tage nix von mir zu lesen bekommt hier, wundert euch also nicht. Und keine Sorge, bin ja jetzt gut versorgt, hab ja die Handcreme!

OLive und der Zappa-Geist

14/02/2012

Peile ich doch neulich die Kultur-Zentrale im Süden der Stadt, das KoHi an, um mir dort ein wenig den erkalteten Körper aufzuwärmen. Drinnen sitzen natürlich ein paar  rum und reden über diesen ominösen Zappa-Chor, schon wieder. Eine, mindestens, erkenne ich sofort, die berühmte OLive (sprich: Liv Sol) Wagna, auch diesmal ihr W49 mit dabei. Ich frage, was für Musik der denn eigentlich so machte, dieser Zappa. Da zögert sie nicht lange, schnappt sich 2 große Jungs und Instrumente, ziehen schnurstracks alle auf die Bühne und fangen unvermittelt an zu musizieren. Net schlecht.

Da meine Kamera gerade in der Wäscherei war, bat ich einen anwesenden Fotografen, einige Lichtbilder zu nehmen oder schießen. Er tat dies analog, hat wohl den Trend erkannt. Gab mir hernach sogar den Film mit nach Hause, damit ich ihn selber entwickeln konnte, und sagte, mit einem leichten Grinsen in der Fresse: “Nicht so wichtig das Ergebnis. Die wahre Freude liegt im Tun. Denke immer an den guten Weg als Ziel, mein Freund.” Puh. Er wollte nicht mal, daß ich seinen Namen hier nenne, habe auch sowieso keine homepage oder so. Also ich schätze mal, da ist mir ein waschechter Boddhisattva über den Weg gegangen. Bodddhishatwas, das sind erleuchtete Wesen, die sich nur eben nochmal inkarnieren, um anderen dabei zu helfen, daß sie nicht irgendwelchen blöden Zielen hinterherrennen, echt cool.

Jedenfalls, als ich bei mir dann so aus der verdunkelten OpenSource-Kammer komme und die Fotos in den Compi einspeise, staune ich nicht schlecht. Macht es doch den Eindruck, als daß der Zappa selbst, obwohl schon längst im Musiker-Nirwana, mit auf der Bühne des Kohi erschienen sei…

oLive wagna mit spontan-band und post-developiertem zappa-geist

Musik war das Grauen Hammer, außer Geige. Ober-Hammer: die OLive probierte ganz viele verschiedene Ulk-Instrumente aus, ganz offensichtlich eine sehr experimentelle, um nicht zu sagen: obszöne Art von Unterhaltung. Schwer zappaesk halt.

Auf einem anderen Foto dann, wo sie gerade mit einem Ogg-Vorbis-Wecker einen Muschi-Furz (G-Spot Tornado) imitieren will, erscheint se mir im s/w -Labor plötzlich mysteriöserweise mit einem typischen Zappa-Bart, den sie natürlich in echt gar nicht dran hatte. Echt jetz…

oLive beim imitieren eines muschi-furzes mit einem ogg-vorbis-wecker und einem erst im entwickler-bad gewachsenen zappa-bart

Es war dann noch wie ein richtiges Konzert, im Kohi. Aus der Nachbarschaft kamen leichte Ströme von Interessiertuenden herbeigeeilt und wir machten alle noch weiter bis in die Puppen, mit mehreren Pausen, Tanz und allem drum und dran, die Bibber-Kälte kein Thema mehr jetzt.

oLive hat mir noch erzählt, sie versuche just para in New York Stadt, wo sie pro forma noch ein Apartemento hat, Leute für den Chor zu begeistern und hier rüber in die Hauptstadt zu locken. Kann aber auch sein, sie hat mich nur angelogen, inspiriert durch meinen eigenen blog hier, selber schuld. Ist aber schon okay, Hauptsache die proben jetzt endlich mal richig, arf!

rechtsdrehendes Helium

13/02/2012

Um mich etwas von dem ganzen DingsKrims- und Wirtschaftsschurken-Krams ebzulanken, bugsierte ich mein Wesen mal wieder in Richtung viktorianisches Stadtviertel von Groß-Cassaruh, Klein-Polynesien. Es mutete an wie eine Ausstellung, alllerdings waren keine oder kaum Bilder aufgehängt, sondern direkt an die Wände geflächt…

wandbild an wandbildern

Die Hopfenwasser& Salzstangen reichausschenkende Meisterin, die sich Chanjoo Hwang (sprich: hwang) nennt, erzählte mir freudig, sie wisse noch nicht, wie man Gesichter malt, aber bei Torsos sei sie ganz gut. Um ihr gebührenden Respekt zu zollen, passte ich sofort meinen knipsenden Stil dem ihren künstlerich an…

2 torsos + gliedmaßen

Es gab auch eine Installation. Von einer Art und Wanda, wie ich sie noch nie zuvor gesehen hatte…

horizontal-skulptur mit ballons, gipsfüssen und fäden

In den Ballons befand sich rechtsdrehendes Helium. Das heißt, eigentlich hätten sich die schwarzen, ovalen Gummi-Teile mit den weißen Schlitzen oder Reflexionen drauf oder was das sein soll nach rechts ausdehnen müßen. Also drehte ich einfach die Kamera um 180° nach …egal, und schon waren sie links. Nur diese beiden Modellfußgipse, ihre, da rechts, hat sie wohl mit Stärke an die Wand geklebt oder so, vermute ich mal. Sonst hätten sie ja schon längst runterfallen müssen. Man beachte auch die sich ins Unsichtbare verfindenden Fäden!

Sie, die Meisterin, will jetzt jeden Tag etwas anderes an die Wand malen, bemerkte sie noch Salzstänglekauend, es fotografieren und am Ende, zur finissage, eine Art von trickyfilm aus den Bilderfolgen zusammenstellen und vorführen, uns, man darf also gespannt sein. Und auch unter der Woche gerne mal dort reinschauen, am besten nachmittags. Die Fini is dann am 25ten. Bis denne!

Die Geschichte des Krimskrams

10/02/2012

Meine lieben Mitprimaten, ich rate euch dringend, dieses Ding hier auf keinen Fall zu lesen, oder auch nur anzurühren! Geht auch nicht auf die homepage der Frau, die das hier verzapft hat…

Finger weg!

Es gibt schon genug Machwerke dieser Machart, das braucht echt kein intelligent Säugendes mehr. Zumal eines dabei eh nur auf dumme Gedanken kommen könnte. Zum Beispiel, sich zu fragen, was eines wirklich, wirklich benötigt, und welche Auswirkungen es hat, was eines, warum, von wem und überhaupt kaufen sollte. Wenn überhaupt. Oder eben besser gleich nicht. Ja, es ist völlig verwirrend, aber am Ende könnte es eines vor allem gehörig den Spaß verderben, und zwar beim völlig reuelosen Shoppen. Weil lauter Sachen drinstehen, wie kaputt unser Planet eigentlich schon ist, wegen dem vielen Shoppen, und um wieviel mehr mit jedem unnötig verschwenderischen Produkt, daß wir herstellen und erwerben, noch vorhandene Lebens-Grundlagen, also Luft und Wasser, wir uns allen komplett versauen.

Ja, jetzt isses raus. Sorry, ich mußte es lesen, Pflichtprogramm, Anordnung von oben, ganz, der affige Rocktivisten-Chor da. Kam simultan mit einem neuen Song-Vorschlag für’s Benefiz-Repertoire, dieses blöde Lied da vom ollen Jacke wie Hose, äh, Jonsen, mit den 3 Rs, ihr wißt schon. Puh! Ich habe in Wirklichkeit überhaupt keinen Bock auf so’n Kram, echt jetz. Nur, mich dünkt, die kontrollieren mich neuerdings. Ob ich mich wirklich einbringe und die Sachen auch hier veröffentliche, welche sie uns da eintrichtern, bin da wohl irgendwie in eine Art hardcore-Aktivisten-Verein geraten, voll doof. Sie wollen auch bei den AdActa-Protesten jetzt mitmachen, und bei der letzten Probe wurde ein seltsames Plakat von einer extra eingereisten Hippie-Künstlerin aufgehängt, seit dem ich mich – big sister läßt grüßen – völlig beobachtet fühle, damned!

big schwester's auge

Im Sommer soll wohl in dieser, noch geheimen Lokalität ein echt brisantes Stück aufgeführt werden – Der Report der Magd, kennt man ja. Ich würde eher nicht hingehen.

Mir wurde noch angetragen, den Film- Clip hier zu veröffentlichen, der das Wegwerf-Buch in Kurzfassung enthält, aber ich rate euch, den auf keinen Fall anzuschauen. Tut einfach so, als würdet ihr aus Versehen woanders hinklicken, auf irgend so ‘ne zufällig coole Shopping-Seite, noch gibt’s ja welche, viele. Dort viel Spaß beim unbeschwerten Monetenverschleudern, und tschüß!

Wirtschafts-Schurken-Kram

09/02/2012

Wie wenn’s nicht schon kalt genug wäre. Kommt mir schon wieder, kaum das letzte noch nicht mal richtig angelesen, so’n Ding, Buch rein, kein Vergnügungs-Roman. Natürlich auch über diesen ollen Aktivisten- äh, Rockisten-Chor. Diesmal geht es um größere, global wirtschaftliche Zusammenhänge. Erzählt von einem ehemaligen Insider, angeblich, einem Wirtschafts-Schurken, ehemals. Der von großen Unternehmen angeheuert wurde, um böse Deals zu schmieden, damit die bösen Bosse aus Politik und Wirtschaft, alle verbandelt, plus Banken natürlich, damit diese also arme, aber rohstoffreiche Länder um diese Roshtoffe erleichtern können und am Ende, außer ein paar der Elite, noch ärmer machen und abhängig, Sklaventum, modernes. Und in den reichen Ländern Leute reicher machen, aber auch nur ein ganz paar.

naja...

http://www.letsmakemoney.at/diefakten/john_perkins.html

Die (anderen) faulancer unter euch können sich das Buch in diesem 5Minuten-Clip mit O-Ton vom Autor self anschauen, wer kein Englisch kann oder mag, einfach nur die Bildchen gucken…

Na, dämmert’s? Meine Fresse, wenn das alles stimmt. Sollte ich mir doch mal noch mehr Protest-Songs für die Ukulele zulegen. Oder solche, über wie wir uns eine bessere Welt eigentlich träumen würden, Imagine, und somit erschaffen. Geht nämlich. Meint John Perkins, und seine Freunde. Ist jetzt nämlich ein Guter.

Und, wie träumt ihr euch so diese Welt?

…& Julia

08/02/2012

Romeo hat jetzt ‘ne Freundin. Wie die heißt? Na wie wohl?

Julia

Julia ist schneeweiß und voll schnell, was man erst gar nicht so denkt. Aber Romeo ja auch und er weicht nicht mehr von ihrer Seite, also selten. Nur wenn ich sie knipsen will tun sie so, als kennten sie sich nicht…

pseudo-fremdeln

Ihr Hintern sieht tatsächlich wie ein Herz aus, aber ich konnte es noch nicht fotografieren, sie ist einfach zu schnell für mich. Und sie gehorcht aufs Wort. Wenn ich sage: “Kommst du jetzt wohl her oder nicht?”, kommt sie her oder nicht. Brav. Bleib so!


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